Home

...

Wärme aus der Sonne

Wollen auch Sie wie andere Hauseigentümer im Sommer und in der Übergangszeit Ihren Heizungskessel ausschalten und trotzdem nicht auf Ihr Warmwasser verzichten? Dann nutzen Sie die kostenlose Wärmestrahlung der Sonne!

Eine solarthermische Anlage besteht hierzulande aus Kollektoren, einem oder ggf. mehreren Speichern, einem Regler, einer Umwälzpumpe sowie diverser Kleinteile. Äußerst wichtige Kennzahlen einer solarthermischen Anlage sind der solare Deckungs- und der solaren Nutzungsgrad. Diese Kennwerte reflektieren die Ausbeute und Nutzung der ganzen solar- und haustechnischen Anlage. Der oftmals angegebene Wirkungsgrad der Kollektoren gibt keine Auskunft über die Effizienz des Gesamtsystems. Denn selbst ein guter Kollektor bringt in einem schlecht ausgelegten System nur geringe Erträge.

Bei der Planung einer solarthermischen Anlage muss beachtet werden, dass das System nicht überdimensioniert wird. Dadurch entstehen höhere Anschaffungskosten und die überschüssige Energie kann im Sommer nicht genutzt werden. Außerdem tritt an den Anlagenteilen unnötiger Verschleiß durch die hohen Temperaturen auf.

Bei Anlagen zur solaren Heizungsunterstützung wird die Energie aus den Solarkollektoren zur Erwärmung des Gebäudes genutzt. Solche Systeme bedürfen einer exakten Auslegung und Ausführung, um sowohl wirtschaftlichen als auch ökologischen Aspekten zu genügen.

Strom aus der Sonne

In Photovoltaikmodulen wird die Strahlung der Sonne in Gleichstrom umgewandelt und kann als Energie genutzt werden. Grundsätzlich wird zwischen netzgekoppelten und Inselsystemen unterschieden. Bei letzteren handelt es sich um autarke Anlagen, die vor allem in kleinen Systemen Verwendung finden, die nicht ans öffentliche Stromnetz angeschlossen sind.

Weitaus verbreiteter sind hierzulande sogenannte netzgekoppelte Anlagen, die üblicherweise auch in Gebäuden verwendet werden. Zusätzlich zu den Photovoltaikmodulen benötigt man einen Wechselrichter, der den Strom in netzüblichen Wechselstrom umwandelt. Aufgrund der staatlich garantierten Vergütungen wird dieser Strom ins öffentlichen Netz eingespeist.

PV Modul mit Sonne

Insgesamt ist die Photovoltaik eine noch sehr kostenintensive Technologie, die einer genauen Planung bedarf. Durch die hohen garantierten Lebensdauern der Photovoltaikmodule von 20-25 Jahren muss das System genau ausgelegt und optimiert werden.